FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Fragen rund um CBD und unserem Shop.

CBD

Die Blüten der weiblichen Cannabispflanzen weisen eine hohe Anzahl an chemischen Verbindungen auf, die man als Cannabinoide bezeichnet. Die zwei bekanntesten davon sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) und sind die am Meisten erforschten Cannabinoide der Welt. Weit über 100 Cannabinoide der Hanfpflanze wurden gezählt.

Im Jahre 1992 hat ein internationales Forscherteam das Endocannabinoid-System im menschlichen Körper entdeckt. Dies hat zum Beweis geführt, dass unser Körper in der Lage ist, selbständig Cannabinoide zu produzieren. Diese helfen wichtige Funktionen in unserem Organismus zu regulieren:

  • Appetit

  • Immunsystem

  • Schlaf

  • Schmerzempfinden

  • Stimmung

  • Stoffwechsel

  • Verdauung

  • u.v.m

Werden Cannabinoide unserem Körper zugeführt, können diese das Endocannabinoid-System in hohem Ausmass reaktivieren. Dies kann helfen, bei Stürungen von den obengenannten Prozessen, ein stabiles inneres Gleichgewicht wieder herzustellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite vom MedCan Verein Schweiz. 

Das Inhalieren von Blüten, entweder mittels Zigarette / Joint,  einer Pfeife oder einem Vaporizer / Inhalator ist die effizienteste Methode. Bei einem Vaporizer / Inhalator werden die Blüten ohne schädliche Verbrennung auf die gewünschte Temperatur erhitzt.

  • Wirkungsdauer: 2 - 3 Stunden

  • Aufnahmeeffizienz: 15 - 25 %

Sie können die Wirkstoffe auch in Form von CBD-Öl oral einnehmen. Das Öl, welches wertvolle Extrakte aus Cannabisblüten enthält, ist in verschiedenen Konzentrationsstärken erhältlich.

  • Wirkungsdauer: 6 - 8 Stunden

  • Aufnahmeeffizienz: 5 - 12 %


Bei lokalen Beschwerden gibt es Präparate zur Applikation auf den betroffenen Stellen. Viele Personen wenden diese Methode bei Muskel- und Gelenkproblemen an.

  • Wirkungsdauer: 6 - 8 Stunden

  • Aufnahmeeffizienz: 5 - 12 %


Die Vor- und Nachteile dieser Einnahmeformen und weitere Informationen entnehmen Sie beim Medizinischen Cannabis Verein Schweiz, unserer Informationsquelle.

Sie können nach der Einnahme einer geeigneten Dosis von CBD eine entspannende Wirkung im Körper verspüren, jedoch ungehindert Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen.

Eine Abhängigkeit von Cannabis ist laut Fachpersonen unwahrscheinlich. Es treten auch keine Entzugserscheinungen nach einem abrupten Absetzen auf.

Das Endocannabinoid-System ist bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Daher gibt es keine allgemein gültige Regeln für die Dosierung.

Als Nebenwirkungen können Schläfrigkeit, Herzrasen, tiefer Blutdruck, Mundtrockenheit oder Schwindel auftreten.

Cannabis kann die Wirkung einiger Medikamente verstärken oder abschwächen. Die Einnahme sollte daher immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. 

Das Bundesamt für Gesundheit rät vom Lenken von Fahrzeugen nach der CBD-Einnahme ab.

Der THC-Grenzwert im EU-Raum liegt bei 0.2%. Damit liegen die meisten Produkte im Toleranzbereich. Informieren Sie sich auf jeden Fall vor der Abreise bei den zuständigen Behörden.

Erzeugnisse aus Cannabis dürfen nicht an Kinder und Jugentliche unter 18 Jahren abgegeben werden.

Hanf-Pflanzen, die in der Schweiz erlaubt sind, werden so herangezüchtet, dass der THC-Gehalt unter einem Prozent liegt.

Cannabis-Pflanzen unter einem THC-Gehalt von einem Prozent dürfen für den Eigengebrauch in der Schweiz problemlos angebaut werden.

Einige Krankheitsbilder können effizienter mit THC-haltigem Cannabis behandelt werden. Darunter gehören: Tumorerkrankungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Spastiken und akute starke Schmerzen.

Weil THC eine psychoaktive Wirkung aufweist und "high" macht, unterliegt es dem schweizerischen Betäubungsmittelgesetz und darf daher nur mit der Einwilligung des Bundesamt für Gesundheit angewendet werden.


CBD und andere Cannabinoide sind hingegen nicht psychoaktiv und unter speziellen Auflagen frei zugänglich.

Ihr Hausarzt kann Ihnen helfen, ein Gesuch für den medizinischen Gebrauch von THC-haltigem Cannabis beim BAG einzureichen.