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Hanfbutter

Ausgangslage für viele Rezepte

Hanfbutter: vielseitig zu verwenden

Damit die Wirkstoffe der Hanfpflanze vom Körper optimal aufgenommen werden können, muss man das Pflanzenmaterial zuvor decarboxylieren.
Dies erreicht man beim Kochen/Backen am einfachsten mit Hanfbutter und dient als Ausgangspunk für viele schmackhafte Rezepte.

Wichtig bei der Konsumation über die Verdauungsorgane: Die Wirkung setzt in der Regel erst nach 2 – 3 Stunden ein. (Mehr dazu am Schluss dieses Beitrages...)

In diesem Artikel verwenden wir die Wasserbad-Methode für die Herstellung von Hanfbutter.
Diese Methode hat den Vorteil, dass die Temperatur nicht über 100°C ansteigt und somit wertvolle Inhaltsstoffe der Hanfpflanze nicht verdampfen.
Das Wasserbad braucht jedoch etwas Fingerspizengefühl und es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass sich zu jederzeit Wasser im Topf befindet.

Wem das zu kompliziert ist, kann die Zutaten direkt in den Topf mit Wasser geben. Wichtig hier: Mit der mittlerer Kochstufe arbeiten (Das Wasser im Topf darf nicht kochen).
Nachdem das Kochgut abgekühlt ist, scheidet sich das Ausgangsprodukt mit dem Wasser und kann einfach aus der Schüssel abgezogen werden.

 

Zutaten/Hilfsmittel

  • 1 Kochtopf

  • 2 Schüssel (eine davon aus Edelstahl oder Glas)

  • Küchentuch oder Kaffeefilter (zum Sieben)

  • Kochbutter

  • Getrocknetes und gemahlenes Hanf. Entweder in Form Blüten oder Pflanzenmaterial (Blätter und Blüten)

Das optimale Mischverhältnis zwischen Butter/Hanf hängt stark von der gewünschten Wirkung und der Sorte ab.
Optimal verwendet man ein Blüten-/Butter-Verhältnis von 1 : 17 bei Blüten (1 : 10 bei Pflanzenmaterial)

Rechenbeispiel: 100g Butter benötigt 6g Blüten oder 10g Pflanzenmaterial.

Zeitaufwand

Je länger die Blüten im Butter 'dahin vegitieren', umso mehr Cannabinoide werden freigesetzt.
Nach ca. 3 Stunden sind die meisten Wirkstoffe in die Butter übergegangen. Es empfiehlt sich jedoch das Gras 5 Stunden lang zu garen.

Auf geht's...

  1. Fülle die Pfanne mit mindestens 500ml Wasser und stelle den Herd auf die höchste Stufe

  2. Stelle die Edelstahl-/oder Glasschüssel auf den Topf. (Wir empfehlen, etwas dazwischen zu klemmen. Dies verhindert ein Überhitzen und sorgt dafür, dass allenfalls die Glasschüssel nicht zerbricht. – Siehe Bild)

  3. Nachdem die Butter geschmolzen ist, kommt unser gemahlenes Hanf.

  4. Kocht das Wasser, wird die Temperatur verringert. Wichtig! Alle 10 – 20 Minuten umrühren und sicherstellen, dass in der Pfanne noch genügend Wasser drin ist. (Allenfalls nachfüllen)

  5. Nach 3 – 5 Stunden die Schüssel von der Pfanne nehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen

  6. Das Küchentuch oder den Kaffeefilter in die 2. Schüssel legen. Die Butter hinein leeren und ggf. auspressen und abkühlen lassen. Die Butter wird wieder fest und kann nun eingefroren oder weiterverarbeitet werden...




Hinweis zur Dosierung

Ist der Kecks erst einmal geknuspert, gibt es kein Zurück. Rezepte auf unserer Webseite enthalten gerade mal soviel Hanfbutter, dass Sie bedenkenlos konsumiert werden können. Sollte es doch einmal zu viel des Guten sein, hier unser Tipp:

Es kann 1 – 3 Stunden dauern bis die Wirkung einsetzt. Bevor die zweite Ration eingenommen wird, empfiehlt es sich diesen Zeitraum abwarten.

Bei CBD kann eine zu hohe Dosierung zu Müdigkeitserscheinung oder leichtem Schwindel führen.
THC kann eine zu hohe Dosis zudem Unwohlsein und Angstzustände hervorrufen. Für diejenigen die für dieses Rezept THC-haltiges Gras verwendet, sollte 3 Punkte beachten:


  1. Schaffe dir ein gutes Setting: Ein guter Gemütszustand und gute Gesellschaft ist dabei sehr wichtig.

  2. CBD (zum Inhalieren) und Fruchtsäfte holen dich wieder runter. (Kaffee vermeiden!)

  3. Wie bereits erwählt: Zwischen den Rationen mindestens 3 Stunden warten.